Dialog Stadt - Wirtschaft: Ratingen im Austausch mit der Unternehmerschaft


post-01

Wie sich Ratingen in den kommenden Jahren weiterentwickeln soll, war das Thema des jüngsten „Dialog Stadt - Wirtschaft“. Der Unternehmensverband Ratingen e. V. (UVR) und die Stadt Ratingen hatten am 30. September in die Hauptfeuer- und Rettungswache eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Vorhaben der neu aufgestellten Verwaltungsspitze und der Austausch mit der örtlichen Wirtschaft.

Bürgermeister Patrick Anders und die Beigeordneten gaben Einblicke in ihre Aufgabenbereiche und die anstehenden Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, dass Ratingen trotz steigender finanzieller Belastungen wichtige Investitionen auf den Weg bringen kann. Stadtkämmerer Martin Gentzsch erläuterte die Entwicklung der städtischen Finanzen und verwies auf die für 2026 erwarteten Gewerbesteuereinnahmen von rund 180 Millionen Euro. Zugleich stellen steigende Umlagen die Stadt vor zusätzliche Herausforderungen.

Auch die Themen Sicherheit, Bildung und Stadtentwicklung spielten eine wichtige Rolle. Erster Beigeordneter Harald Filip informierte über den geplanten Ausbau des Kommunalen Ordnungsdienstes und die Überlegungen zu einer neuen Einsatzleitstelle. Sabine Klocke stellte die Aufgaben in den Bereichen Jugend und Schule sowie Personal und Organisation in den Zusammenhang mit der zukünftigen Entwicklung der Stadt. Petra Cremer ging auf Fragen der Stadtentwicklung ein, bei denen es unter anderem darum geht, Wohnraum zu schaffen und zugleich Flächen für Unternehmen langfristig zu sichern.

Der Dialog bot den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Planungen der Stadt zu informieren und mit der Verwaltungsspitze ins Gespräch zu kommen. UVR-Vorsitzender Olaf Tünkers begrüßte die Dynamik, mit der die Stadt ihre Vorhaben angeht. Für die Wirtschaft bleibe dabei besonders wichtig, dass geplante Maßnahmen zügig umgesetzt werden.

Beim anschließenden Get-together wurde der Austausch in persönlicher Atmosphäre fortgesetzt. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung eines engen Dialogs zwischen Stadt und Wirtschaft, um Ratingen als Wirtschaftsstandort gemeinsam weiterzuentwickeln.

Markus Feier (Foto: Egon Schuster)